Zankenabougou-Schule

Der akute Bedarf in der Kommune Niamana war gedeckt, Sterntaler und RDIC suchten ein neues Zielgebiet für die Hilfsprojekte in Afrika – und fanden es in Zankenabougou.

Nach dem ersten erfolgreichen Antrag beim Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit (BMZ) folgte 2014 der zweite Antrag, dieses Mal für einen Schulbau in Zankenabougou. Dies ist eine Kommune zwischen der Hauptstadt Bamako und Ségou, die fünf Dörfer und 1250 Einwohner umfasst. Dort gab es bereits eine Schule, die aber baufällig bzw. einsturzgefährdet war, weshalb der Unterricht nicht mehr zufriedenstellend bzw. teilweise gar nicht durchgeführt werden konnte. Außerdem konnten auch in Zankenabougou viele Kinder gar nicht zur Schule gehen, weil Räume fehlten.

Unsere lokalen Partner um Youchaou Traoré haben diese Kommune bei einer Bestandsanalyse unter mehreren Gebieten ausfindig gemacht, zum einen, weil der Bedarf an Schulräumen groß war, zum anderen, weil die Motivation und Überzeugung der Bewohner, das Projekt anzugehen und zu unterstützen, am größten war.

Der Antrag an das BMZ umfasste den Bau von drei Klassenzimmern, sanitären Anlagen, einem Lehrer- und Direktorenzimmer und drei Fortbildungen für die Lehrer der Schule. Im September 2014 wurde der Antrag bewilligt, der Baubeginn erfolgte im November. Nach einer planmäßigen Bauzeit von knapp 3 Monaten konnte die Schule im Februar 2015 fertiggestellt werden.

In Anwesenheit einer deutschen Delegation um Karina Seiffert aus Berlin und Jens Nonnenmacher aus München fand Ende Februar die feierliche Einweihung statt, bei der Zeremonie waren über 300 Gäste anwesend. Die Vertreter des Dorfes und der Schule bedankten sich ausdrücklich bei allen Unterstützern in Deutschland! Mehr Fotos dazu finden Sie in unseren sozialen Medien!